Die Zukunft: Guglerahof

Aus-/Neubau von Arbeitslehrateliers auf dem Guglera Landwirtschaftsbetrieb wird zur Zeit nicht umgesetzt, sondern als reiner Landwirtschaftsbetrieb weiterbetrieben.

 

weitere Infos unter: www.guglerahof.ch

Unseren Jungen Anerkennung, Wertschätzung, Hoffnung und eine Perspektive für ihre berufliche Zukunft geben. – Social Enterpreneur Beat Fasnacht

Kontroverse "AGFA" versus Guglera

Die Wissens- und Informationsgesellschaft schafft unvorstellbare Datensammlungs- und Auswertungsclusters. Die grössten heissen Amazon, Google, Facebook und Apple – zusammengefasst "AGFA". Der Austausch unter Menschen und der Aufbau der Beziehungen zwischen Menschen zu Gunsten dem Wissenstransfer verliert durch diese boomenden Datencluster an Bedeutung und der Mitmensch wird zum Mittel und verliert immer mehr an Bedeutung für unser Sein. Insbesondere schlecht integrierte und schlecht ausgebildete Menschen (die Gruppe von Jugendlichen mit hohem Ausgrenzungsrisiko, den sogenannten NEET’s "Not in Education, Employment and Training", wird immer grösser. Sie gehen weder zur Schule noch sind sie erwerbstätig oder in einer Trainingsmassnahme) geraten so sehr schnell in die Abseitsposition des gesellschaftlichen Lebens. Defizite können im heutigen gesellschaftlichen System immer schlechter kompensiert werden und die Anzahl Menschen die im sozialen Auffangnetz (ALV, IV, Sozialfürsorge) sich wiederfinden nimmt zu. Am Ende stehen hohe Kosten. Das Mittel Mensch als Geldbetrag. Mit dem Druck auf die Budgets der Gemeinden, den Kantonen und den Ländern verschärft sich  zusätzlich auch der Druck auf die Menschen in diesen sozialen Auffangnetzen. Eine negative Spirale läuft.

Das Modell Guglerahof setzt hier an.

  • Menschen sollen zu Ihren natürlichen Fähigkeiten und Begabungen geführt werden, insbesondere wenn diese nicht im kognitiven sondern im manuellen Bereich zu finden sind
  • Praktische Fähigkeiten in landwirtschaftsnahen und handwerklichen Bereichen sollen entdeckt und eingeübt werden. Diese so entstehenden natürlichen Grundfähigkeiten sind Teil der schrittweisen Rück- und Zuführung in den Arbeitsmarkt. (Aufbau- und Belastbarkeitstrainings)
  • Gemeinschaften werden durch tägliches Zusammenarbeiten und Zusammenleben aufgebaut
  • Förderung der gemeinschaftlichen Freizeitgestaltung und der Aktivitäten in lokalen Gemeinschaften und Vereinen
  • Bewusster Umgang mit seinem Körper durch Sport und Ernährung wird eingeübt und gefördert

Stiftung deStarts als langfristiges Gefäss für das Model Guglera

Rückblick

Die Stiftung deStarts wird 2015 10 Jahre alt und hat schon viele der gesetzten Ziele umsetzen können (Siehe Rechenschaftsberichte 2005 bis 2013, www.destarts.ch. Es sind nun weitere wichtige Schritte geplant um  das Stiftungsanliegen und den eingeschlagene Weg für die Zukunft zu sichern und nachhaltig auszubauen.

Chance von heute nutzen!

Ausbau und Einbindung des landwirtschaftlichen Betriebs und Nebenbetrieben in die Stiftung deStarts und Übernahme des Instituts in die Stiftung deStarts. (Im Moment befindet sich der Landwirtschaftsbetrieb noch im Privatbesitz der Familie Fasnacht)

Durch das Pachtende des jetzigen Pächters (31.12.2015) steht der landwirtschaftliche Betrieb für diese Vision auch zur Verfügung. Für die nächsten Schritte in der Umsetzung des Stiftungszwecks soll das nötige Kapital gewonnen werden und die Finanzierung der mittelfristigen Überführung des Landwirtschaftbetriebes in die Stiftung deStarts gesichert werden.

Projektbeschreibung

Durch das agogisch begleitete Arbeiten in Ateliers, die Begleitung durch die Coachings und das Leben in der Guglerahof-Gemeinschaft finden Menschen neuen Halt und können die Grundlage für Ihre Zukunft in der Arbeitswelt und im Privatleben entwickeln. Durch den Halt aus dem Modell Guglerahof werden Menschen zu einer eigenständigen Lebensgestaltung unabhängig von Institutionen befähigt und ausgebildet.